CVJM-Senioren-Initiative
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Neuer Artikel über die CSI im CVJM-Magazin des CVJM Deutschland!

Der YMCA-Song und die Politik - Carlos Sanvee nimmt Stellung

Carlos Sanvee ist derzeit der Generalsekretär des CVJM-Weltbundes!

 

"Eine Reihe von YMCAs auf der ganzen Welt haben mich wegen der Verwendung des Village-People-Hits „YMCA“ aus den 1970er Jahren bei großen politischen Veranstaltungen angesprochen, weil sie befürchten, dass unser Name mit politischen Anliegen in Verbindung gebracht wird.

 

Die YMCA selbst hat natürlich keine Rechte an dem Song. Wir haben keinen Einfluss darauf, wer ihn verwendet und warum, auch wenn Millionen von Menschen uns damit in Verbindung bringen. In über 100 Ländern und in über 10.000 Gemeinden weltweit sind wir keine politische Organisation, aber unsere Werte werden immer als „kleinpolitisch“ angesehen werden.

 

Der Song selbst wird oft als Feier der Vielfalt, der Einheit und der Freude angesehen, was vielleicht der Grund ist, warum Menschen ihn verwenden. Viele andere haben den Song verwendet und genossen, unabhängig davon, ob sie seine Werte bewusst angenommen haben oder nicht. Aber der YMCA ist viel mehr als ein Song, trotz aller Assoziationen, jeglicher Art, mit diesem großartigen Disco-Hit.

 

Unsere YMCA-Vision ist eine Welt, in der jeder Mensch in Harmonie mit sich selbst, mit der Gesellschaft und mit der Schöpfung lebt. Unsere YMCA-Mission ist es, junge Menschen und Gemeinschaften weltweit zu befähigen, eine gerechte, nachhaltige, gleichberechtigte und inklusive Welt aufzubauen, in der jeder Mensch körperlich, geistig und seelisch gedeihen kann.

 

Wir stehen für keinen politischen Führer irgendwo auf der Welt. Um es mit den Worten eines anderen Führers, Mahatma Gandhi, zu sagen: Wir setzen uns dafür ein, junge Menschen und Gemeinschaften zu befähigen, den Wandel zu führen, den sie sich wünschen. Wir beten für diese bessere Welt und arbeiten dafür."

 

Text aus "Bridges" - den Mitteilungen der CVJM-Senioren weltweit

 

Erste Eindrücke der Städtereise nach Siebenbürgen im September 2025

Hier erste Fotos aus Rumänien, Fotos: Burgi Zahn

Reise nach Siebenbürgen vom 2. - 9. September 2025

 

Unsere Reise nach Siebenbürgen begann für 32 Menschen an einem Dienstag in aller Frühe im Hunsrück. Vom Flughafen Hahn aus ging es nach Sibiu/Hermannstadt. Am nächsten Tag lernten wir während einer kompetenten und interessanten Führung der Kirchenführerin Annette die Geschichte der deutschen Evangelischen Stadtkirche, der Gemeinde und die Besonderheiten dieses großen Gebäudes kennen. Vom Turm der Kirche konnte man den wunderbaren Rundblick auf die Stadt und die ganze Umgebung genießen. Als Abschluss nahmen wir vor dem beeindruckenden Flügelalter an der Mittagsandacht teil. Nachmittags trafen wir uns zur zweistündigen Stadt-führung und bekamen einen kleinen Einblick in die lange Geschichte der Stadt, zogen durch Gassen, über große Plätze, vorbei an der Stadtmauer und großen Wehr-türmen und bestaunten viele Sehenswürdigkeiten.

 

Am Donnerstag brachte uns unser freundlicher Busfahrer Miklos am nächsten Tag erst einmal nach Birthälm/Biertan. Dort besichtigten wir eine der vielen Kirchen-burgen Siebenbürgens. Die in Birthälm gehört zum Weltkulturerbe und ist sehr beeindruckend mit ihren Festungsmauern und ihrem interessanten Inneren. Der junge Küster bot uns eine sehr unterhaltsame Führung. Danach fuhren wir weiter in das kleine Dorf Groß-Alisch. Dort wurden wir von Elfriede empfangen, die als eine der wenigen deutschsprechenden Gemeindegliedern dort „die Stellung hält“ und sich wunderbar um Kirche und Garten kümmert. Nach einem kleinen Abendmahlsgottesdienst brachen wir zur letzten Station des Tages, nach Schässburg/Sighsoara auf. Dort streiften wir durch die schöne Altstadt, die eine ganz eigene Schönheit hatte.

 

Am vierten Reisetag stand uns wieder eine lange Busfahrt nach Kronstadt/Brasov bevor. Wir wurden von dem deutschen Ehepaar Lorenz empfangen und hörten bei einem Stadtrundgang vieles über die schöne Stadt. Wir besuchten die „Schwarze Kirche“, in der Pfarrer Lorenz tätig ist. Im Gemeindehaus erfuhren wir eine Menge über die Situation der deutschen Gemeinde aus dem Blickwinkel der Familie Lorenz, die selbst keine Siebenbürger Wurzeln hat. Am Wochenende hatten wir noch die Möglichkeit uns in das bunte Treiben auf dem naheliegenden Keramikmarkt zu stürzen. Hier trafen traditionelle Handwerkskunst auf moderne Töpfer-arbeiten. Das war bei, wie in der gesamten Zeit, wunderbarem Sommerwetter, eine Augenweide.

 

In der Orthodoxen Kathedrale, wo wir uns zu einer Führung verabredet hatten, fand gerade eine Taufe statt und wir merkten gleich schon Unterschiede zu den uns gewohnten Abläufen. Die Berichterstattung des Priesters Vater Alexander faszinierte uns von Anfang an. Seine Arbeit in der theologischen Forschung der Universität und gleichzeitig in einer Gemeinde am Stadtrand schien überwältigend umfangreich. Wir konnten es kaum fassen, was er auf die Beine gestellt hat: Neben dem Gottesdienst in der Kirche kümmert er sich um die kircheneigene Schule, baute ein Gemeindehaus und bemüht sich außerordentlich intensiv um Romakinder vor Ort. Wir hörten von Wundern Gottes, die er erfahren hat und erlebten ihn als einen Mann, der mit Gott lebt und dadurch gesegnet ist.

 

Am Sonntag stand ein weiterer beeindruckender Besuch an: Nagygkambfalva, ein ungarisches Dorf, an dem wir sehen konnten, was möglich ist, wenn ein visionärer Pfarrer, ein Bürgermeister und eine Schulleiterin mit einer engagierten Dorfgemeinschaft an einem Strang ziehen. Wir erlebten eine überwältigende Gastfreund-schaft. Zunächst durften wir einen gut vorbereiteten Gottesdienst besuchen. (Übersetzung durch die Deutsch-lehrerin Judith) In der, bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche erlebten wir einen schönen Gottesdienst mit Pfarrer Kanyadi. Später besichtigten wir die Schule, ein Schmuckstück, unter kompetenter Leitung von Hajnal Bálint. Zu Recht stolz präsentierte uns der Bürgermeister ein tolles, neu entstehendes Freizeitgelände, das mithilfe Freiwilliger errichtet wurde und wird. Wir bekamen Einblick in das Leben einer Schäferfamilie außerhalb des Ortes, die von der Herstellung von Schafskäse lebt.

 

Erschüttert waren wir, als wir an einer Romasiedlung vorbeifuhren. So viel Elend gleich neben einem Vorzeige-dorf. Wir hörten so Einiges über die Lebensumstände der „Zigeuner“ und das Zusammenleben mit den Dorfbewoh-nern. Am letzten Tag der Reise konnten wir das Erlebte individuell nachklingen lassen und all die schönen Orte der Stadt, nebst Historischem Museum, nochmals anschauen.

 

Auf dieser Reise konnten wir davon profitieren, dass Thomas Brendel während seiner Dienstzeit sehr häufig in Rumänien tätig war und uns so mit sehr vielen Informationen versorgte. Vom Hinflug waren wir es ja schon gewohnt, dass wir morgens früh aufbrechen. So war es auf dem Rückweg kein Problem, dass wir schon um 4.00 Uhr am Flughafen ankamen und dann auch sehr zeitig wieder auf dem regnerischen Hunsrück landeten.                                                       Bericht: Magdalena Lorenz

CSI-Begegnung in Stapelfeld, Mai '25!

Hier bekommen Sie / bekommt Ihr erste Eindrücke von der von der Sonne verwöhnten Tagung in Nordwestdeutschland! Durchs einmalige Anklicken vergrößert sich die Ansicht, mit Klick auf das "X" unten rechts wird das Bild wieder klein.

Von der Krise zur Gelassenheit

Rede "Von der Krise zur Gelassenheit" hier zum Herunterladen!
Backhausrede 2024 nur für Web.pdf
PDF-Dokument [170.1 KB]

Den Bericht über die Donaukreuzfahrt 2024 finden Sie links unter dem 4. Menüpunkt: "Städtereisen"!      

Kurzbericht über die  CSI-Städtereise nach Prag im September 2023

39 älter gewordene Menschen, die aber weiterhin an der Welt interessiert sind, machen sich am 17.09.2023 von Kassel auf den Weg nach Prag – der Hauptstadt Tschechiens. Wir wollen diese wunderbare Stadt an der Moldau näher kennen lernen.

 

In zwei Gruppen machen wir uns unter fach-kundiger Führung von Zdena Wurmowa und Jaromir Kasal und bei schönstem Sommerwetter auf den Weg. Zuerst einmal lernen wir den öffentlichen Nahverkehr in Prag kennen, den wir kostenlos nutzen dürfen, da wir alle über 65 Jahre alt sind. Wir besuchen als erstes die Prager Burg mit der Veitskirche auf dem Hradschin und erfahren viel über die Geschichte der Stadt und des Landes. Uns bietet sich ein wunderbarer Blick über die Stadt mit der berühmten Karlsbrücke.

Bei unserem Gang vom Berg haben wir auch einen Blick in den Garten der Deutschen Botschaft in Prag werfen dürfen. Hier erinnern wir uns dankbar an die Geschichte dieses Ortes im Jahr 1989 und danken Gott für dieses Geschehen. Weiter laufen wir an schönen alten Gebäuden und Kirchen vorbei und bekommen den Eindruck, dass unsere 4 Tage bei weitem nicht ausreichen, um alles zu sehen. Am Abend besuchen wir das berühmte Brauhaus U Fleku und lassen Tag ausklingen bei böhmischen Abendessen und einem Glas Bier.

 

Am Dienstag besuchen wir den YMCA in Prag und lassen uns von Sarah über die Arbeit in der Stadt und in Tschechien berichten. In der Bethlehems-Kapelle nahm uns Albrecht Kaul mit in die Zeit in der Jan Hus, böhmischer Prediger und Reformator, in Prag tätig war. Er musste seine reformatorischen Erkenntnisse mit dem Leben bezahlen – beim Konzil in Konstanz wurde er im Juli 1415 verbrannt.

Die Stadt Prag ist auch geprägt von jüdischem Leben. Wir besuchten am Mittwoch das Jüdische Museum und den alten Friedhof, sowie die Altneu-Synagoge und konnten einen intensiven Einblick gewinnen.

Natürlich gehört bei einem Prag-Besuch auch eine Fahrt auf der Moldau dazu. Es war ein besonderes Erlebnis bei einbrechender Dunkelheit und leckerem Essen, die Stadt und ihre schönen Anblicke vom Fluss aus zu sehen.

Der Donnerstag – unser letzter Tag in Prag wird von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen unterschiedlich genutzt: Einige besuchen die Erinnerungsstätte Lidice. Ein großes Gelände – geprägt von Rosenbeeten – erinnert an die Vernichtung des Dorfes und die Tötung der Menschen durch die Nationalsozialisten im zweiten Weltkrieg.

Andere bleiben in der Stadt und besteigen den Rathausturm und genießen von dort den Blick, oder besuchen die Bibliothek der Universität.

Viele weitere schöne Erlebnisse und Sehens-würdigkeiten haben wir gesehen. Einen ausführlichen Bericht wird es in der nächsten Ausgabe der ANSTÖßE geben.

Regina Bäumer

Reinhart Poschwitz verstorben!

Ein Nachruf von Regina Bäumer, stellv. Vorsitzende

der CS-Initiative


„Ich bin umgezogen“ so steht es in der Anzeige, die die Familie zum Abschied von Reinhart Poschwitz verschickt hat.


Das Leben von Reinhart war geprägt von großer Dankbarkeit für das Geschenk des Glaubens an unseren Herrn Jesus Christus. Das zeigte sich in dieser Anzeige, die er selbst schon lange vorbereitet hatte und er hat darauf vertraut, dass der HERR für ihn sorgen würde: „Jesus spricht: In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten.“ (Johannes 14, 3)

Reinhart ist bei der Sponsoren-Veranstaltung für den CVJM Braunschweig, die er seit 30 Jahren organisiert hatte, verunglückt und an den Folgen der schweren Verletzungen verstorben.

Wir nehmen Abschied und trauern um einen lieben Bruder, der sein Leben immer Jesus Christus anvertraut hat. Er war mit großer Leidenschaft CVJMer: in Braunschweig, in der Nord-AG und in der Arbeitsgemeinschaft der CVJM Deutschlands hat er seine Gaben eingebracht. Immer war sein Herz auch für die Geschwister im weltweiten CVJM – besonders in Peru – offen. Im Jahr 2022 hat er die Aufgaben des Kassenwartes für die CSI übernommen.

 

Mit seiner Frau Christine und den Kindern, Schwiegerkindern und Enkelkindern trauern wir um unseren lieben Freund und Bruder.

 

Unten: Das neue CSI-Vorstands-Team.

Leonore Berger aus Warendorf, Albrecht Kaul aus Kassel, Margret und Günter Ozdyk aus Lüdenscheid, Ingrid Sörgel aus Heilsbronn, Thomas Brendel aus Görlitz, Regina Bäumer aus Freudenberg und Rolf Lorenz aus Bad Kreuznach

Jürgen Werth berichtet über die Polenreise der CSI 2021:                  "40 Rosen auf den Todesgleisen"

Jürgen Werths Bericht über die Polenreise 2021
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40 Rosen auf den Todesgleisen.pdf
PDF-Dokument [834.3 KB]
Die CSI auf einen Blick!
Flyer CSI 2022 Webversion.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]

Abheben und Genießen: Das CSI-Magazin "ANSTÖßE" finden Sie auch hier auf unserer Homepage unter Punkt 8 (linke Seite)! 

Das neue "BRIDGES"-Journal der internationalen Vereinigung WFYR ist da: siehe unter dem linken Menüpunkt Nr. 9!

"Von der Krise zur Gelassenheit" - Arno Backhaus' Rede finden Sie zum Lesen und/oder Runterladen unter Punkt 2 "Aktuelles"!

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