CVJM-Senioren-Initiative
CVJM-Senioren-Initiative

Herzlich willkommen bei der CVJM-Senioren-Initiative!

Wir sind eine wachsende Gruppe von Senioren, die sich im deutschen CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) kennen- und schätzen gelernt haben. Nach haupt- oder ehrenamtlicher Zeit im Jugendverband sind wir nach wie vor verbunden und treffen uns zu geistlich geprägten Tagungen oder Städtereisen. Diese Homepage gibt einen Überblick über die Aktivitäten, die handelnden Personen und Themen, die uns interessieren. Viel Spaß beim Durchklicken.

 

Im Mai 2020 findet unsere Begegnungswoche in Bad Blankenburg statt. Im September geht die Städtereise nach Polen. Alle Einzelheiten zu diesen CSI-Angeboten finden Sie hier auf unseren Internet-Seiten!

 

Das jährlich erscheinende Magazin "Anstöße" bekommen Mitglieder automatisch zugeschickt. Ein Probeexemplar können Sie gern anfordern oder es bequem zu Hause herunterladen. Dazu bitte das Schaltfeld "Unser Magazin Anstöße" links anklicken!

 

Sie können auch gern zu uns Kontakt aufnehmen. Dazu mehr unter Schaltfläche "Kontakt" links unten.

 

Ihre/Eure/Deine CVJM-Senioren-Initiative.

CVJM in Zeiten von Corona

 

26. März 2020

Brief von Generalsekretär und Präses des CVJM Deutschland

 

Liebe Geschwister in CVJM, EJW und CJD,

was sich in dieser Zeit in und mit dieser Welt ereignet, lässt sich nicht in Worte fassen. Zwischen Hoffen und Bangen, Angst und Zuversicht bewegen wir uns als Kinder Gottes und als CVJM. Wir sind beteiligt, mittendrin, getrieben wie alle anderen auch, müssen weitreichende Entscheidungen treffen und stehen als Gesellschaft, als Weltgemeinschaft, persönlich und im CVJM vor immensen Herausforderungen. Viele haben Angst, bangen um Job und Existenz, sind von Kurzarbeit betroffen, sorgen sich vor eigener Ansteckung, der von Familienangehörigen und Freunden, oder fühlen sich derzeit besonders einsam.

 

Besonnen

Gott schenkt den Geist der Besonnenheit (2. Tim 1,7). Was bedeutet das in diesen Zeiten? Wie Politik, Medizin, Entscheidungsträger und Forschung zusammenwirken und das Beste für uns Bürger suchen, ist beeindruckend und macht dankbar. Unser Beitrag zur Besonnenheit kann sein, dass wir uns an Vorgaben halten und für Verantwortliche beten, wie z. B. um 21:21 Uhr im „CVJM-Gebet“, das natürlich auch zu anderen Zeiten gesprochen werden kann (Facebook, Instagram, cvjm.de).

Besonnen sein bedeutet auch - und das ist mit großem Schmerz verbunden, weil wir damit auch vieles nicht durchführen können, was für unsere CVJM-Arbeit prägend ist, - dass wir Maßnahmen und Veranstaltungen absagen und Einrichtungen schließen. Zugleich irritiert manche Absage, die jetzt schon für Juni oder Juli mitgeteilt wird. Die Hoffnung ist, dass sich die Zeiten wieder ändern.

 

Ermutigend

Ermutigend ist, wie kreativ, proaktiv und leidenschaftlich viele im CVJM mit dieser Situation umge-hen. Was sich in den sozialen Medien ereignet, ist eindrücklich. Wir ändern Settings von Jungschar oder Vorstandssitzung, treffen uns online und scheinen teilweise fast besser vernetzt zu sein als im zuvor so vertrauten Alltag. Wir sind aktiver Mitgestalter im Sozialraum, unterstützen diejenigen, die sich nicht selbst versorgen können u. v. m. Danke für allen Mut, alle Inspiration, alles Engagement im CVJM und für andere.

Wir wagen Neues, helfen uns gegenseitig auf dem Weg der Digitalisierung und profitieren besonders von denjenigen unter uns, die in den vergangenen Jahren bereits verschiedenste online-Formate verantwortet haben. Manches von dem Vielen versuchen wir gemeinsam zu bündeln (#cvjmzuhause, jugendarbeit.online etc.). Es wird vielfältig spür- und sichtbar, dass wir Salz und Licht sind. Das ist wunderbar. Danke allen, die daran Anteil haben.

Besonders eindrücklich ist das Miteinander in der CVJM-Bewegung: Landesverbände sind eng im Kontakt mit Ortsvereinen, deutschlandweit helfen wir uns gegenseitig, stärken uns gegenseitig, sorgen füreinander in einer Zeit, die uns allen schon für die Bewältigung der persönlichen Herausforderungen besonderen Einsatz abverlangt. Wir wollen weiter voneinander lernen, Informationen teilen und gemeinsam unterwegs sein.

 

Die (finanzielle) Not ist auch in vielen CVJM und YMCAs groß. Auch viele Hauptamtliche im CVJM sind von Kurzarbeit betroffen. Wir verstehen uns als Solidargemeinschaft und erahnen zugleich, dass wir im finanziellen Miteinander als CVJM an Grenzen stoßen werden. Viele unserer internationalen Partner und Freunde im YMCA werden noch stärker betroffen sein. Sie suchen den Schulterschluss und hoffen auf unsere Unterstützung.

In allem kann uns unsere Sorge auch neu in Abhängigkeit von Gott führen. Er versorgt auch in den tiefsten Krisen. CVJM erfährt das seit mehr als 175 Jahren. Er wird es auch diesmal tun, gleichwohl werden wir Einschnitte hin- und vornehmen müssen.

Auch die Zeit, in der der CVJM gegründet wurde, war sehr prekär. Vereinsamung, Armut, schlechte medizinische Versorgung, Landflucht u. v. m. prägten die Mitte des 19. Jahrhunderts. Inmitten all dessen entstand der CVJM als Ort der Hoffnung und des Mutes, ein kleines Licht, das nach und nach an Kraft gewann. Lasst uns mutig bleiben.

 

In die Zukunft

Es stellt sich natürlich auch die Frage, wie CVJM-Arbeit in Zukunft aussehen wird. Derzeit nutzen wir die Potenziale der Digitalisierung. Wir lernen und verändern uns – auch weil wir es müssen. Zugleich fragen wir: Wie wird denn unsere TEN SING-Gruppe in Zukunft aussehen, was wird aus unseren Jugendgruppen oder wie werden Freizeitmaßnahmen wieder gebucht werden? Kurz: Wie geht CVJM nach Corona? Wie konstruktiv wir derzeit in der Krise handeln, ist in den vielen offenen Fragen die größte Ermutigung. Das gibt Hoffnung auch für die Zeit des Alltags, der hoffentlich wiederkommen wird.

Diese Zeit kann auch eine Chance sein. Wir können neu fragen: Gott, was ist Dein Auftrag für unseren CVJM und uns als CVJM? Zeige Du uns die richtigen Schritte für die Zukunft, mache uns mutig, Neues zu wagen und uns von manchem Ballast auch zu verabschieden, zeige uns, wo Umkehr und Neuanfang nötig ist. Und, zieh uns näher zu dir, Gott. Gottes Friede, der höher ist als alle Vernunft, der alle unsere Erfahrungen und alles, was für uns je-mals vorstellbar ist, übersteigt, der umschließe, der umgebe unsere Herzen und Sinne, in Jesus Christus, unserem Herrn (Philipper 4,7)

Mit herzlichen Grüßen, Gott befohlen


Steffen Waldminghaus (Präses), Hansjörg Kopp (Generalsekretär)

Pariser Basis

Pariser Basis

 

Die Basis wurde bei der ersten Weltkonferenz in Paris im August 1855 formuliert und angenommen und bei der Weltratstagung im Jahr 1973 in Kampala/Uganda neu bestätigt. Auf ihr bauen wir unsere Arbeit auf:
 

"Die Christlichen Vereine Junger Menschen haben den Zweck, solche jungen Menschen miteinander zu verbinden, welche Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine Jünger sein und gemeinsam danach trachten wollen, das Reich ihres Meisters unter jungen Menschen auszubreiten. Keine an sich noch so wichtigen Meinungsverschiedenheiten über Angelegenheiten, die diesem Zweck fremd sind, sollten die Eintracht geschwisterlicher Beziehungen unter den nationalen Mitgliedsverbänden des Weltbundes stören."

 

Die Zusatzerklärung des deutschen CVJM:

"Die CVJM sind als eine Vereinigung junger Männer entstanden. Heute steht die Mitgliedschaft allen offen. Männer und Frauen, Jungen und Mädchen aus allen Völkern, Konfessionen und sozialen Schichten bilden die weltweite Gemeinschaft im CVJM.

Die Pariser Basis gilt heute im CVJM Deutschland für die Arbeit mit allen jungen Menschen."

Hallo, liebe CSI-Homepage-Besucher!

Die PDF-Datei des aktuellen Heftes 2019/2020 zum Ansehen und Herun-terladen finden Sie links im Menüpunkt "Unser Magazin Anstöße"!

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